Chemischer Süßstoff: Ist Aspartam schädlich?


Süßstoff: Aspartam ist in großen Mengen schädlich

Süßstoff: Aspartam ist in großen Mengen schädlich

Aspartam wird synthetisch hergestellt und wird von vielen unbedenklich in Cola light, Kaugummis und anderen Light-Produkten konsumiert mit dem eigentlichen Ziel, sich mit Diätprodukten gesünder zu ernähren und Kalorien einzusparen. Viele wissen nicht, was Aspartam eigentlich ist und was wirklich enthalten ist. Es besteht aus giftigen Chemikalien wie beispielsweise aus Formaldehyd und Methanol, die normalerweise keiner freiwillig zu sich nehmen würde. In zu hoher Konzentration können diese Gifte das Nervensystem schädigen, die Gehirnzellen angreifen und sie stehen im Verdacht, auch für Krebstumore verantwortlich zu sein. Was ist dran an den gesundheitlichen Bedenken und ab welcher Menge ist Aspartam schädlich?

Was ist in Aspartam enthalten und warum ist Aspartam schädlich?


Aspartam ist ein sehr beliebter Süßstoff, weil er nicht den typischen leicht bitteren Nachgeschmack von Süßstoff hat. Der verbesserte Geschmack hat allerdings seinen Preis und zwar auf Kosten der Gesundheit: Aspartam besteht größtenteils aus Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol und ist meist bekannt als Kürzel E 951, NutraSweet oder Canderel. Allerdings sind diese Aminosäuren auch in vielen anderen Nahrungsmitteln enthalten, so z.B. in Milch, Obst- und Gemüsesäften, Fisch etc. Dort sogar teilweise in noch höherer Konzentration als in einer Cola light. Dennoch ist es unbedingt empfehlenswert, Aspartam bewusst zu vermeiden. Also besser auf eine Diät-Cola verzichten und stattdessen ein Fruchtschorle trinken. Denn wer Aspartam auch noch bewusst und verstärkt mit Diät-Produkten zu sich nimmt, kann seiner Gesundheit auf Dauer schaden. In großen Mengen ist Aspartam schädlich und kann neurologische Störungen und weitere akute Symptome verursachen wie z.B. Asthma, Arthtritis, Durchfall, Haarausfall, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Sehverlust und viele mehr. Auch soll Aspartam das Krebsrisiko erhöhen und für Tumore in Gehirn, Lunge und Leber verantwortlich sein. 40 Miligramm pro kg Körpergewicht gelten pro Tag als zulässig und wurden von der EU im Jahr 2002 als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft. So viel wird aber in der Regel am Tag gar nicht konsumiert. Kritiker warnen jedoch vehement vor dem Konsum von Aspartam, auch in kleinsten Mengen. Menschen, die an der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, sollten Aspartam konsequent meiden, da sie die Phenylalaninquelle nicht abbauen können, was geistige Störungen und Epilepsie verursachen kann.

Stevia statt Aspartam?

Seit einiger Zeit ist auch Stevia als Zuckerersatz zugelassen und startete eine Revolution unter den Süßstoffen. Die Stevia-Pflanze, das Honigkraut, kommt aus Südamerika und wird dort schon seit langem zur kalorienarmen Süßung verwendet. Ganz natürlich ist der gewonnene Süßstoff namens Steviosid allerdings nicht: er wird auch durch ein chemisches Verfahren gewonnen und somit ist das natürliche Stevia auch nicht mehr als ein industriell hergestelltes Produkt – aber immerhin gesünder als das vollständig synthetisch hergestellte Aspartam.

Gesunde Ernährung statt künstliche Süße

Ganz gleich ob Süßstoff oder Zucker: mit beidem sollte man es nicht übertreiben und mit künstlichen Lebensmitteln sowieso nicht. Eine gesunde natürliche Ernährung frisch zubereitet ist immer noch die gesündeste Variante:

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Bildquelle:
Süßstoff: © PhotoSG / Fotolia.com

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