Alternative Krebstherapie mit Amygdalin / Vitamin B17?


Sie gehören zu den Lieferanten der Grundsubstanz für die Vitamin B17 Therapie: Aprikosenkerne *

Es gibt viele unterschiedliche Stimmen und Berichte zum Thema alternative Heilmethoden. Gerade in der Behandlung von Krebserkrankungen und unterschiedlicher Krebstumore scheiden sich seit vielen Jahren die Geister, inwiefern nicht auch alternative Behandlungen zur Eindämmung zumindest bestimmter Krebserkrankungen eingesetzt werden können.  Durchaus auch – und dies immer in medizinischer Abstimmung – als begleitende Ergänzung, um zu einer schonenderen und effektiveren Erhaltung der umliegenden Körperregionen beizutragen.

Chemotherapie / alternative Krebstherapien

Gerade gegenüber einer harten Chemotherapie, die oft auch massiv zur Zerstörung der guten Zellen im Körper führt bietet eine Therapie, die zielgerichtet und schonend auf die innere Zerstörung bzw. Eindämmung des Tumors hin wirkt, für die Betroffenen eine mögliche Alternative oder zumindest eine mögliche Ergänzung.

Selbstverständlich darf diese Methode nicht leichtfertig, sondern mit Bedacht und nach reiflichen Untersuchungen und Abstimmungen mit den Therapeuten gewählt werden. Auch sollte den Patienten bewusst sein, dass die Resultate der Therapie je nach Patient und Krankheitsbild unterschiedlich ausfallen und dadurch auch Erfahrungsberichte durch die jeweils persönliche Wahrnehmung unterschiedlich ausfallen.

Was genau beinhaltet die alternative Therapie mit Vitamin B17?

Bereits 1835 wurde durch Forscher schriftlich dargelegt, das Amygdalin für die Bekämpfung von Krankheiten zur inneren Anwendung sinnvoll verordnet werden kann. Seither befasst man sich mit Erkenntnissen und Erfahrungen, die in der Krebsforschung immer wieder auch auf die Möglichkeit hinweisen, für die Therapie die Vorteile der Natur zu nutzen.

Das sogenannte Vitamin B17 oder auch Amygdalin / Laetrile wird aus den Steinen von Früchten wie Aprikosen, Kirschen, Pflaumen oder Pfirsichen sowie auch aus Hülsenfrüchten wie Limabohnen oder rohen Erbsen gewonnen. Dabei wird unter bestimmten Bedingungen Blausäure (HCN; Cyanid) aus Amygdalin freigesetzt . In unserem Körper geschieht dies zum Beispiel unter Beteiligung des Enzyms ß-Glucosidase. Durch enzymatische Spaltung aus Vitamin B17 wird sogenannte Blausäure freigesetzt, die in hohen Dosen auf den Menschen tödlich wirkt, es ist also immens wichtig, die korrekte Dosierung einzuhalten. Dies gelingt am besten durch bereits fertig hergestellte Präparate aus der Apotheke.

Gelangt nun eine gewisse Menge B17 ins menschliche Blut und erreicht durch die Zirkulation eine Tumorzelle, soll diese Zelle durch die frei werdenden Gifte Blausäure (Cyanid) und Benzaldehyd bekämpft und im Idealfall auch abgetötet werden. Hier wird unter anderem von neuen Forschungsergebnissen berichtet, die bspw. die Wirkung auf Blasenkrebs beleuchten.

Wie läuft eine Behandlung mit Vitamin B17 ab?

Der Begriff Amygdalin bedeutet im Griechischen Mandel und wird als Tablette oder auch Infusionslösung verabreicht, die die aus den meist mandelförmigen Obststeinen gewonnen werden. Eine Infusionsbehandlung weist normalerweise eine stärkere Wirkung auf.

Eine weitere Möglichkeit der Einnahme stellt den direkten Verzehr des inneren Teils der Kerne dar. Dies birgt jedoch die Gefahr einer Überdosierung oder auch dem Auftreten von Allergien, weshalb dies niemals unüberlegt und ohne Absprache erfolgen sollte. Hintergrund der Wirksamkeit von Amygdalin speziell auf Krebszellen ist die Tatsache, dass diese im Gegensatz zu gesunden Zellen die 100fache Konzentration des Enzyms ß-Glucosidase enthalten. Dadurch spalten sie die Verbindung, nehmen den so entstandenen Zucker auf und vergiften die Krebszelle mit der Blausäure.

Zudem findet die Entgiftung von Blausäure im Gegensatz zu gesunden Zellen in Krebszellen nur schlecht oder auch gar nicht statt, was ebenfalls dazu führt, dass die Behandlungen mit einer Vitamin B17 Therapie eine vergleichsweise schonende wie auch selektive Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten bedeuten kann.

Was ist bei der Vitamin B17 Therapie noch zu beachten?

In jedem Fall sollte die Therapie nicht begonnen werden, ohne dass ausreichende Untersuchungen vorausgegangen sind. In ausführlichen Gesprächen sowohl mit dem behandelnden Arzt als auch mit der naturheilkundlichen Praxis sollte der Patient genau über die Situation sowie die einzelnen Möglichkeiten informiert werden. Nur so kann er seinen Allgemeinzustand beurteilen sowie ganz individuell und persönlich zu entscheiden, wie eine mögliche Behandlung aussehen kann und welches Ziel hierbei genau angestrebt wird (Verlangsamung oder vollständige Heilung der Krankheit?).

Eventuell ist es sinnvoll, die Therapie mit einem genauen Ernährungsplan oder auch entgiftenden Methoden sowie einer Versorgung mit Spurenelementen und Vitaminen zu verbinden um die körperliche Verfassung zu verbessern und weitere ungesunde Umstände auszuschalten.

* Bildquelle: Ajale / pixabay.com

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